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Empfehlungen

  • Rio
    VÖ: 19.09.2008
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    19.09.2008

    Till Brönner

    Till Brönner |

    Rio

    Rio

    VÖ: 19.09.2008

     | CD 0602517806801

    CD Tonträger Audio

    Format: CD

    (Album)

    Verve

    Die Bossa Nova ist dieses Jahr 50 geworden. Und auch der deutsche Trompeter und Sänger Till Brönner reiht sich mit seinem neuen Album "Rio" in die lange Reihe der musikalischen Gratulanten ein. Wobei der Berliner gleich in mehrfacher Hinsicht überrascht. Zum einen spult er nicht routiniert die mehr als sattsam bekannten Bossa-Evergreens à la "The Girl From Ipanema" herunter, sondern setzt auf stilistische Vielfalt (im Repertoire hat er auch Sambas und modernere brasilianische Popsongs) und einige eher übersehene Juwelen des gefeierten Genres. Zum anderen lud er zu den Sessions in Rio ein paar hochkarätige Gäste ein, die man teilweise nicht erwartet hätte: Neben brasilianischen Größen wie Sérgio Mendes und Milton Nascimento sind dies die internationalen Popstars Annie Lennox und Aimee Mann sowie aus dem Jazzumfeld der grandiose Kurt Elling und Newcomer Melody Gardot. Außerdem Luciana Souza, einst Ziehkind des Avantgardisten und Klangmagiers Hermeto Paschoal, und die junge Vanessa da Mata, die letztes Jahr im Duett mit Ben Harper und dem Song "Boa Sorte/Good Luck" den Hit des Jahres in Brasilien und Portugal landete.|Neben den eher klassischen Brasil-Songs von Antônio Carlos Jobim, Chico Buarque und João Donato präsentiert Brönner auf "Rio" auch zeitgenössischere Stücke von Djavan, Joyce und Arnaldo Antunes. Das von Melody Gardot in Englisch gesungene Antunes-Stück "Alta noite" (das 1994 durch Marisa Monte bekannt wurde und hier nun "High Night" heißt) zählt zweifelsfrei zu den Höhepunkten des Albums. So wie auch Kurt Ellings fantastische Interpretation von Djavans "Sim ou não". Eine etwas gewagte Idee hatten Brönner und sein Produzent Larry Klein, als sie die stimmgewaltige Annie Lennox in "Mistérios" ausgerechnet mit dem sanftmütigen Milton Nascimento kombinierten. Brönner selbst steuert neben weichen, eleganten Trompetentönen, die manchmal an seinen im Dezember 2007 verstorbenen brasilianischen Kollegen Márcio Montarroyos erinnern, auch zwei Gesangeinlagen bei: In "Só danço samba" und "Café com pão" haucht und wispert Till die Texte in der Originalsprache so überzeugend, als er wäre er ein Enkel des großen Flüsterers João Gilberto. Dabei hatte er nie zuvor in Portugiesisch gesungen und musste bei Luciana Souza, der Frau seines Produzenten, erst einmal Ausspracheunterricht nehmen. Dass Till Brönner mit seiner brasilianischen Mischung beim deutschen Publikum offenbar den richtigen Nerv getroffen hat, beweist schon die Tatsache, das er mit dem Album "Rio" (das übrigens in 25 Ländern veröffentlicht wird!) gleich in die Top 10 der deutschen Pop-Albumcharts einzog.

    CD

    (Album)

  • Of All The Things
    VÖ: 24.10.2008
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    24.10.2008

    Jazzanova

    Jazzanova |

    Of All The Things

    Of All The Things

    VÖ: 24.10.2008

     | LP 0602517849242

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    Format: LP

    (Album)

    Verve

    LP

    (Album)

  • Worrisome Heart
    VÖ: 28.03.2008
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    28.03.2008

    Melody Gardot

    Melody Gardot |

    Worrisome Heart

    Worrisome Heart

    VÖ: 28.03.2008

     | CD 0602517496408

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    Format: CD

    (Album)

    CD

    (Album)

MPS Records

  • MPS Records

    Als im Jahre 1962 die erste MPS-Schallplatte, die damals noch unter dem Vorgänger-Label SABA (Schwarzwälder Apparatebauanstalt) veröffentlicht wurde, hätte wohl niemand geahnt, dass vierzig Jahre später, die schwarzen Scheiben aus dem beschaulichen Schwarzwälder Ort Villingen weltweit zu den grössten Sammlerobjekten gehören würden. Heutzutage besitzt MPS einen Kultstatus, der für europäische Jazzproduktionen wohl einzigartig ist, und der auch Vergleiche mit den grossen amerikanischen Jazzlabels, wie beispielsweise Blue Note, erlaubt.

    Doch wie ist es überhaupt zu diesem Status gekommen? Kult bedeutet schliesslich Hingabe und Verehrung, beides Attribute, die auf einen Mann zutreffen, der seine Leidenschaft zum Beruf machte, und damals die Plattenfirma gründete: Hans Georg Brunner-Schwer. Ausgestattet mit einem der modernsten Tonstudios und dem notwendigen finanziellen Background, er hatte schließlich das SABA-Imperium seines Grossvaters geerbt, produzierte er nicht nur weltbekannte Jazzmusiker wie beispielsweise Oscar Peterson, sondern förderte Brunner-Schwer auch grosszügig junge unbekannte Künstler und verhalf vielen von ihnen, wie z.B. George Duke, zum Start einer international erfolgreichen Karriere.

    MPS war nicht nur das erste deutsche unabhängige Jazzlabel, sondern es präsentierte gleichzeitig auch die gesamte Bandbreite dieser Musikrichtung. Es liess sich bewusst nie in eine Schublade stecken, weil es für alle Formen des zeitgenössischen Jazz stand: Swing, Modern, Hard Bop, Blues, Jazzrock, Freejazz, Souljazz, Fusion, Advantgarde usw. Dabei soll nicht vergessen werden, dass SABA/MPS zudem einen umfangreichen Bestand an Klassik, Loungemusik, Folk, Cabaret, Kinderplatten und Weihnachtsaufnahmen umfasste.

    Das breite und hochqualitative Spektrum des Jazzkataloges ist unbestritten auch ein Verdienst des im Jahre 2000 verstorbenen Autors, Produzenten, Konzertveranstalters, Radio- und TV-Redakteurs Joachim Ernst Berendt. Seine visionären MPS-Produktionen, wie beispielsweise die Serie "Jazz Meets The World", haben wesentlich zur stilistischen Offenheit des MPS-Labels beigetragen.

    Waren es damals Persönlichkeiten, wie Brunner-Schwer und Berendt, die das Label MPS formten, so sind es heute die DJs und Remixer mit ihrer jazzy Attitüde, die eine junge Generation an die vergessenen Schätze der Villinger Schallplattenfirma wieder heranführen. Sie promoten, was einige bereits erkannt hatten, bevor es als "hip" deklariert wurde, nämlich dass MPS eine absolute Ausnahmestellung in der europäischen Jazzlandschaft einnahm und viele der Aufnahmen einen zeitlosen Wert besitzen.

    Die immer zahlreicher werdenden Wiederveröffentlichungen und die daraus resultierenden steigenden Euro-, Pfund-, Yen- und Dollarkurse für die seltenen Originalplatten haben letztendlich ihren Teil zum Ansehen des Labels beigetragen. Somit werden auch die jährlichen Neuauflagen der Original MPS- und SABA-Produktion den Status von MPS weiter festigen. Sie bieten einen Einblick in die schon angesprochene stilistische Vielfalt der Produktionen und fördern dabei für Sammler und Neueinsteiger vergessene Perlen aus den Schatztruhen des Schwarzwälder Labels zu Tage.

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CD Serien

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Alle Serienveröffentlichungen der Verve Musicgroup, Emarcy, Concord und ECM finden Sie im Bereich Produkte bei JazzEcho. CD Serien

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Termine

Veranstaltungs- und Medien- termine 09. Januar 2009:

TV

  • 21:15 Uhr:
    09.01.2009:
    090109CLA,

    Le jazzman du Goulag - das Leben des jüdischen Trompeters Eddie Rosner

    ,
    Premiere Classica 21:15
  • 09:20 Uhr:
    09.01.2009:
    090109PRE,

    "Bird" - Biografie der Jazzlegende Charlie Parker unter der Regie von Clint Eastwood

    ,
    Premiere Filmfest 09:20

Radio

  • 23:30 Uhr:
    09.01.2009:
    Arve Henriksen Arve Henriksen 090108MDRF,

    Jazz u.a. mit Arve Henriksen "Cartography"

    ,
    MDR Figaro 23:30
  • 19:30 Uhr:
    09.01.2009:
    090109HR2,

    Swingtime - As time goes by mit Bill Ramsey

    ,
    HR2 19:30
  • 15:05 Uhr:
    09.01.2009: